Walmdach

Beim Walmdach sind auch die Giebelwände abgewinkelt. Je nach Anordnung der Abschrägungen, den so genannten Schmalseiten, unterscheidet man zwischen Krüppelwalmdach, Halbwalmdach und Fußwalmdach. Ist der Giebel im obersten Bereich in Richtung First geknickt, spricht man von einem Krüppelwalmdach. Beim Halbwalmdach sind die Trauflinien deutlich höher als an den Längsseiten. Sitzen die Schmalseiten in etwa auf Höhe der seitlichen Trauflinien, handelt es sich um ein Fußwalmdach. Das Krüppelwalmdach ist die am häufigsten verwendete Walmdach-Ausführung. Das Krüppelwaldmach schafft eine hohe Stabilität und Festigkeit für alle Bereiche und ist damit in der Lage sogar starke Lasten aufzunehmen. Am häufigsten wird das Walmdach als Pfettendach ausgeführt. Diese Konstruktion ist nicht nur relativ einfach umzusetzen, sondern auch sehr kostengünstig.

Kosten:

  • Anschaffungskosten: hoch
  • Instandhaltungskosten: niedrig

Vorteile:

  • Wind- und regenresistent
  • Hält hohe Schneelasten aus
  • Stilvolle Optik von außen
  • Hohe Stabilität

Nachteile:

  • Aufwändige Konstruktion
  • Eingeschränkte Nutzung des Dachraumes
  • Lichtzufuhr nur über Dachfenster möglich
Walmdach
Krüppelwalmdach



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